Donnerstag, 21. Februar 2019

2'370

So, nun ist es auch bei mir soweit. Seit diesem Monat komme ich in den Genuss einer monatlichen Gutschrift von 2'370 Franken auf meinem Konto, Absender ist die AHV. Der Betrag steckt natürlich in den Köpfen der meisten Rentner in der Schweiz, denn er entspricht der Vollrente. Aber ein Geschenk ist es ja nicht, ich habe immerhin 44 Jahre dafür einbezahlt.








Wanderung Cheseaux - Prilly

Datum: 19. Februar 2019
Dauer: 3h10
Länge: 13.4 km
Wetter: sonnig
Route: Cheseaux-Pt. 684-Longeraie-Romanel-Le Solitaire-Pt. 599-Prilly
Neue Gemeinden: Romanel-sur-Lausanne VD
Fehlende Gemeinden nach dieser Wanderung: 51
Charakteristik: einfache Wander- und andere Wege sowie Strassen

Am 12. November 2018 wanderte ich von Daillens nach Renens westlich an Romanel vorbei, mehr oder weniger auf der Gemeindegrenze. Mit einem minimalen Umweg hätte ich die Gemeinde abhaken können. Am Dienstag schaute ich dort deshalb nochmals vorbei und wanderte quer durch die Gemeinde.



auch in Cheseaux war es auf schattigen Wegen noch winterlich



schöner gedeckter Brunnen in Romanel

Romanel

mein Weg ist versperrt

und dies war der Grund


Château de Prilly

Prilly


Am Dienstag konnte ich gleich vom Hotel am Bahnhof Cheseaux aus starten. Zuerst ein paar hundert Meter durch Wohngebiete, dann geht es aufwärts in den Wald "Bois de Vernand Dessus". Die Wege sind vereist, aber am Rand oder in der Mitte geht es ohne Ausrutschen.

Bei der Siedlung Longeraie zweigt der Weg nach rechts ab und nach etwa 20 Minuten bin ich im Zentrum von Romanel. Anschliessend geht es unmarkiert auf Wegen und Strassen vorbei an einem grossen Elektrizitätswerk und unter der Autobahn hindurch. Kurz danach ist mein Weg mit einem Gitterzaun versperrt. Ich suche nach einer Alternative, finde aber nichts Brauchbares. Deshalb schiebe ich den Zaun etwas beiseite und setze meinen Weg fort. Nach 5 Minuten wird mir klar, was der Grund für die Sperrung ist. Ich stehe vor einer riesigen Baustelle für ein neues Fussballstadion. Mein Weg mutiert zu einer Dreckhalde, welche ich aber problemlos überschreiten kann. Allerdings sind meine Schuhe danach ein paar Kilogramm schwerer...

Weiter geht es vorbei am Flughafen Blécherette durch Neubauquartiere hinunter nach Prilly. Dort knüpfe ich an die Wanderung Daillens-Renens an und beende die Wanderung am Bahnhof Cery-Fleur-de-Lys des LEB-Bähnlis, welches mich zurück nach Cheseaux bringt, wo ich mein Gepäck abhole. LEB steht für Lausanne-Echallens-Bercher.

Damit fehlen im Kanton Waadt nur noch zwei Gemeinden, Vaulion und Premier im Bezirk Jura-Nord.





Mittwoch, 20. Februar 2019

Wanderung Croy - Moiry

Datum: 18. Februar 2019
Dauer: 2h35
Länge: 11.0 km
Wetter: sonnig
Route: Bahnhof Croy-Romainmôtier - Croy-Romainmôtier-Envy-Pt. 769-La Praz-Cromlech-Pt. 719-Moiry
Neue Gemeinden: Croy, Juriens, La Praz VD
Fehlende Gemeinden nach dieser Wanderung: 52
Charakteristik: einfache Wanderwege





Croy




La Praz

Gemeindehaus in La Praz

Moiry


Eine kurze Wanderung am Montag und eine nur unwesentlich längere am Dienstag, das war der Plan. Da ich nicht zweimal hintereinander ins Waadtland fahren wollte buchte ich ein Hotel. Dies hatte den Vorteil, dass ich am Montag erst um 9 Uhr auf den Zug musste.

Bei einer Übernachtung mit An- und Rückreise mit dem Zug stellt sich natürlich immer die Frage, was mit dem Gepäck passieren soll. Diesmal wollte ich es im Schliessfach am Bahnhof Yverdon deponieren. Das machte ich schon zweimal und wusste deshalb, wieviel Münzen ich brauche. Aber leider streikten die Schliessfächer allesamt, ich versuchte mehrere davon aber keines konnte ich schliessen. Ich fragte am SBB-Schalter, sie konnten mir aber auch nicht weiterhelfen, wenigstens konnte ich das Gepäck dort einstellen. Da das viel Zeit in Anspruch nahm war mein Zug schon abgefahren und ich durfte eine Stunde am Bahnhof warten.

Eine Stunde später als geplant komme ich am Bahnhof Croy-Romainmôtier an und mache mich auf den Weg. Zuerst durch das hübsche Croy, dann entlang eines schönen Baches nach Romainmôtier, welches ich aber nur am Rand streifte.

Auf vereisten Strässchen steige ich auf eine weite Hochebene auf, von wo man eine sehr schöne Aussicht über das Waadtland in die Berge hat. Zum Fotografieren war die Fernsicht aber zu wenig klar. Hier bewege ich mich auf Gemeindegebiet von Juriens, das Dorf lasse ich aber rechts liegen.

Beim Punkt 789 zweige ich auf einen nicht markierten Weg hinauf nach La Praz ein. Auch hier ist es noch recht winterlich. Auch von La Praz hat man eine Panoramasicht. Ich wundere mich, dass das Gemeindehaus in einem ziemlich schlechten Zustand ist. Zudem stehen an der Mauer viele Bretter. Vielleicht wird es renoviert. Ich überlegte mir, ob die Gemeinde fusioniert hat und kein Gemeindehaus mehr braucht. Das ist aber nicht der Fall, auf der Gemeindeliste des Bundesamtes für Statistik ist sie noch vorhanden.

Auf dem Abstieg nach Moiry wollte ich eigentlich den Pierre Pouilleuse besichtigen, anscheinend bin ich aber an diesem speziellen Stein vorbeigelaufen. Linkerhand habe ich einen grossen Stein bemerkt, er sah aber gar nicht aus wie erwartet.

In Moiry war ich kürzlich schon einmal, nämlich auf der Wanderung von La Sarraz nach L'Isle am 19. Januar dieses Jahres.

Montag, 18. Februar 2019

Kanton Neuenburg

Am 6. Februar besuchten wir auf unserer Schneeschuhwanderung La Sagne, die letzte fehlende Gemeinde im Kanton Neuenburg. Meine Tracks in diesem Kanton sehen so aus:




Heute und morgen sind wieder einmal Gemeindewanderungen geplant. Der nächste Post folgt am Mittwoch.

Sonntag, 17. Februar 2019

Zusammenfassung Ibiza

Wandern und ein Bisschen Sightseeing waren unsere Hauptbeschäftigungen auf Ibiza. Baden und Shopping waren nicht auf dem Programm. Und schon gar nicht Partying, für was ja Ibiza sehr bekannt ist. Die Jahreszeit und die Temperatur waren hauptverantwortlich für unsere Aktivitäten. Die Badehose war zwar im Gepäck, aber dort blieb sie auch mangels geheizter Schwimmbäder.

Die Wanderschuhe aber kamen jeden Tag zum Einsatz. Bei trockenem Wetter und frischen Temperaturen genossen wir einige lohnenswerte Exkursionen. Allerdings erwies sich die Orientierung im Gelände als grosse Herausforderung. Wir hielten uns an Routen-Beschreibungen, welche wir im Internet gefunden hatten. Diese waren aber oft unklar oder fehlerhaft, weshalb wir einige Male ins Leere liefen und unseren eigenen Weg suchen mussten. Hier bestätigte sich wieder einmal, wie perfekt das Wegnetz in der Schweiz gepflegt uns ausgeschildert ist.

brauchbare Wegweiser gab es auf Ibiza fast keine


Unser Sightseeing beschränkte sich auf die Besichtigung der schönen Altstadt von Eivissa und weiteren Küstenorten. So schön Eivissa's Altstadt ist, so wenig hat sie leider auch zu bieten. Ausser einem einzigen Hotel gibt es weder Restaurants noch Läden, alles wirkt sehr steril und fast abweisend. Shops und Restaurants sind alle in der Nähe des Hafens. Eivissa ist übrigens der katalanische Name von Ibiza.

die Altstadt von Eivissa ist UNESCO-Weltkulturerbe


Das Shopping- und Restaurant-Angebot ist im Winter sehr eingeschränkt. Nur etwa jeder 5. Betrieb war geöffnet, die meisten sind nur zwischen April und Oktober offen. Das gilt übrigens auch für die Hotels, deshalb war unser Hotel ziemlich gut belegt. Aus ökonomischer Sicht macht das sicher Sinn, deshalb gilt diese Bemerkung auch nicht als Kritik.

Verköstigt haben wir uns fast nur mit Fisch und Meeresfrüchten, zum Beispiel mit Tintenfisch- oder Hummer-Paellas. Und dazu eine Flasche feinen Wein von Ibiza, man gönnt sich ja sonst nichts.



Ibiza ist bekannt (oder berüchtigt) für ein erhöhtes Preisniveau, was wir bestätigen können. Aber ganz so teuer wie in der Schweiz war es dann doch nicht. Die Hummer-Paella kostete zwar 35 Euro pro Person, aber der Rotwein dazu schlug mit etwa 27 Euro relativ gemässigt zu Buche. Als sehr teuer empfand ich die Überfahrt mit der Fähre nach Formentera. Hin und zurück (je 30 Minuten) liegt der Normalpreis bei 45 Euro. Zum Glück profitierte ich vom Senioren-Tarif, welcher etwa 40% günstiger war.

Sehr angenehm war, dass wir nirgends Touristenmassen antrafen, weder am Flughafen, noch auf den Strassen, Stränden oder Restaurants. Niemals würden wir in der Hauptsaison auf die Insel, das steht fest.

Samstag, 16. Februar 2019

Adios Ibiza

Am Freitagabend sagten wir Ibiza Adios und hoben mit einer Edelweiss A-320 Richtung Zürich ab.

Hier noch ein paar Bilder vom letzten Tag:


bei den Drachenfelsen ganz im Westen, die Leute im Bild drehten für einen Film oder fürs Fernsehen

Santa Eulària

dito, hier hat es eine sehr schöne Uferpromenade mit vielen Restaurants und Shops



Eine Zusammenfassung unseres Trips nach Ibiza folgt morgen.


Donnerstag, 14. Februar 2019

Formentera

Heute waren wir auf Formentera, der kleinen Nachbarinsel von Ibiza. Von Eivissa fahren regelmässig Passagier- und Autofähren zwischen den beiden Inseln. Die schnellen Passagierfähren schaffen die Überfahrt in einer halben Stunde. Obwohl das Wetter ruhig war wurden wir ordentlich durcheinandergeschüttelt. Am besten blieb man sitzen, umhergehen konnte man nur mit permanentem Festhalten. Wie sich das bei Sturm anfühlt konnte ich mir nicht vorstellen.

Vom Hafen La Savina ausgehend machten wir eine viereinhalbstündige Rundwanderung vorbei an Stränden, einem See und Salinen. Im Sommer wimmelt es dort von Leuten, welche mit Autos, Vespas, Velos oder zu Fuss unterwegs sind und die schönen Strände aufsuchen. Heute aber verirrte sich kaum jemand dorthin, auf der ganzen Wanderung sind uns vielleicht fünf Leute begegnet. Natürlich ist auch alles geschlossen, was nur geschlossen sein kann. Keine Restaurants, keine Souvenirshops, keine Auto- oder Velovermietungen waren geöffnet.


unsere Fähre im Hafen von Formentera

Platja de ses Illetes

im Hintergrund Ibiza


zwischen den Dünen

Platja de Llevant

hier wimmelt es im Sommer von Badegästen

im Naturschutzgebiet am See Estany Pudent, hinten Ibiza