Sonntag, 20. Januar 2019

Wanderung La Sarraz - L'Isle

Datum: 19. Januar 2019
Dauer: 3h30
Länge: 14.1 km
Wetter: sonnig mit Schleierwolken
Route: La Sarraz-Pt. 466-Le Trésy des Amoureux-Ferreyres-Le Tegnon-Moiry-Vuichime-L'Isle

Neue Gemeinden: Chevilly, Ferreyres, Moiry, Cuarnens VD

Fehlende Gemeinden nach dieser Wanderung: 61
Charakteristik: einfache Wanderwege



der Veyron stürzt sich hier in die Tiefe, bevor er sich mit der Venoge vereinigt

Ferreyres

das Gemeindehaus in Ferreyres, wie immer im Waadtland beflaggt


Moiry


gemischt farbige Strohballen habe ich noch nie gesehen

bei der Quelle der Venoge in L'Isle

hier sprudelt die Venoge aus dem Felsen

das Château de L'Isle

und die Kirche gegenüber



Viermal musste ich umsteigen, um meinen Startort für die Wanderung zu erreichen: Winterthur, Zürich, Yverdon und Cossonay-Penthalaz.

In La Sarraz packe ich mich bei Minustemperaturen ein und mache mich auf den Weg. Die ersten zwei Kilometer sind identisch mit der Wanderung von Cottens nach La Sarraz, einfach in der entgegengesetzten Richtung.

Auf dem entlang der Venoge verlaufenden Weg erreiche ich bald einen Wasserfall. Der Bach Veyron stürzt in eine eindrückliche Schlucht, wo er sich mit der Venoge verbindet und zusammen mit dieser den Weg des geringsten Widerstandes zum Genfersee sucht.

Auf der anderen Seite der kleinen Brücke über den Veyron betrete ich Gemeindegebiet von Chevilly. Nach einer Viertelstunde überquere ich die Venoge nach Norden und steige nach Ferreyres auf. Vorbei an einer Gärtnerei geht es weiter, einmal durch den Wald, einmal am Waldrand, einmal über Felder.

Der nächste Zwischenhalt in Moiry. Im Gegensatz zu Ferreyres ist Moiry ziemlich belebt, es hat immerhin ein geöffnetes Restaurant. Dort kehre ich aber nicht ein, sondern ziehe weiter Richtung L'Isle. Auf etwa zwei Kilometern bin ich auf Gemeindegebiet von Cuarnens unterwegs, das Dorf lasse ich aber links liegen.

In L'Isle reicht die Zeit noch für einen kurzen Besuch bei der Quelle der Venoge. Das Flüsschen hat mich resp. uns in letzter Zeit einige Male auf Wanderungen begleitet. Leute, welche Lust auf eine Venoge-Wanderung haben können sich hier informieren.

L'Isle kenne ich ja schon, dort war der Start zu meiner Nachtwanderung nach Morges.

Wie auf der Hinfahrt muss ich auch auf der Rückfahrt viermal umsteigen: in Apples, Morges, Lausanne und Winterthur.

Freitag, 18. Januar 2019

Erlinsbach SO

Im Moment bin ich daran, meine Tracks mit den Grenzen aller ehemaligen Gemeinden vor 2016 abzugleichen. Dies um herauszufinden, welche ehemaligen Gemeinden ich noch nicht erwandert habe. Dabei habe ich festgestellt, dass in meinem Projekt die Gemeinde Erlinsbach SO fälschlicherweise noch auf der Pendenzenliste steht. Am 16. März 2015 wanderten wir nämlich als Etappe der Aare-Wanderung von Aarau nach Aarburg, dabei bewegten wir uns nördlich der Aare auf Gemeindegebiet von Erlinsbach SO:




Die Grenze zwischen Erlinsbach und Schönenwerd verläuft in der Mitte der Aare, sie ist gleichzeitig die Grenze zwischen den Bezirken Gösgen (Erlinsbach) und Olten (Schönenwerd):




Deshalb kann ich Erlinsbach SO von meiner Liste streichen. Damit ist der Kanton Solothurn gemeindemässig zu 100% bewandert und im Projekt fehlen jetzt noch 65 Gemeinden.

Die "Schwestergemeinde" Erlinsbach AG ist davon nicht betroffen, sie bleibt auf der Liste.


Gestern in den Schaffhauser Nachrichten

Nach dem Interview mit der Redaktorin der Schaffhauser Nachrichten am Dienstag in Schaffhausen erschien gestern Donnerstag der Artikel über mein Projekt.

Da der Online-Artikel nur von Abonnenten der Zeitung gelesen werden kann füge ich hier keinen Link darauf ein. Ich habe mir aber ein Papier-Exemplar gekauft und zwei Bilder vom Artikel gemacht:





Wenn man auf die Bilder klickt werden sie vergrössert angezeigt.

Donnerstag, 17. Januar 2019

Ein Skitag im Toggenburg

Am Mittwoch wäre eigentlich Wanderwetter gewesen, aber eben auch Skiwetter, insbesondere nach den ergiebigen Schneefällen. Deshalb nutzten wir den sonnigen Tag für einen Skitag im Toggenburg. Bei idealer Temperatur und super Schneeverhältnissen genossen wir den Tag auf Brettern. Nur mässig viele Leute hatten dieselbe Idee, deshalb mussten wir nirgends anstehen.

Ein paar Bilder davon:








Mittwoch, 16. Januar 2019

GV Schaffner Holding

Nach vier GV-losen Monaten wurde für mich die GV-Saison 2019 eingeläutet. Die Schaffner Holding hielt am Dienstag ihre GV im Landhaus in Solothurn ab. Die Firma ist im Bereich Elektro-Komponenten tätig, zu ihren Produkten gehören Transformatoren, Filter für elektromagnetische Verträglichkeit und dergleichen.

187 Aktionäre waren im stilvollen alten Landhaus präsent. Nach dem 70-minütigen offiziellen Teil traf man sich zum Apéro und Networking zwischen den Aktionären und der Geschäftsleitung.

Traditionellerweise erhielt jeder Aktionär eine feine Solothurner Torte auf den Heimweg.


die Kathedrale im schönen Winterlicht

rechts das Landhaus

im Hintergrund der Weissenstein




Dienstag, 15. Januar 2019

Ehemalige Gemeinden: Kanton Appenzell Innerrhoden

Kanton: AI
Anzahl Gemeinden 2016: 6
Im Projekt noch fehlende Gemeinden: 0
Ehemalige Gemeinden: 3
Ehemalige Gemeinden bewandert: 2


Im flächenmässig überblickbaren Kanton Appenzell Innerrhoden gibt es nur drei ehemalige Gemeinden. Im Jahr 1872 fusionierten Hirschberg und Oberegg, Rinkenbach wurde aufgeteilt auf die Gemeinden Appenzell, Gonten und Schlatt-Haslen und Stechlenegg wurde mit Gonten zusammengelegt.

Die einzige von mir noch nicht bewanderte ehemalige Gemeinde ist Stechlenegg:




Zu dieser Gemeinde habe ich im Historischen Lexikon der Schweiz einen interessanten Eintrag gefunden. Offenbar gab es neben Innerrhoden und Ausserrhoden noch ein Halbrhoden, Stechlenegg gehörte dazu. Kompliziert, dieses Appenzellerland.


Montag, 14. Januar 2019

Ehemalige Gemeinden: Kanton Aargau

Der Stand der Gemeinden von Anfang 2016 bildet ja bekannterweise die Basis für mein Projekt. Gemeindefusionen haben deshalb keinen Einfluss auf die zu bewandernden Gemeinden. So verändert sich auch das Projektziel und der Projektumfang nicht. Projekte mit variablem Ziel beinhalten ein grosses Risiko, wie ich es in meiner beruflichen Tätigkeit oft erlebt habe.

Schon lange wollte ich aber einmal über die Grenzen meines Projektes blicken. Es gibt ja eine ganze Menge von Gemeinden in der Schweiz, welche vor 2016 fusionierten oder sich in seltenen Fällen aufteilten. Diese Gemeinden möchte ich mir etwas genauer ansehen. Insbesondere interessiert mich, welche dieser ehemaligen Gemeinden ich schon bewandert habe.

Übers Wochenende habe ich damit begonnen. Zuhilfe kommt mir dabei die am Sonntag erwähnte Liste des Bundesamtes für Statistik. Hier ein kurzer Auszug daraus:

Aufgehobene Gemeinden ab 1850
Communes ayant disparu à partir de 1850
Comuni scomparsi a partire dal 1850
Ehemalige Gemeinde
Ancienne commune
Vecchio Comune
Kt.
Cant.
Ct.
Jahr
Année
Anno
Art der Aufhebung
Motif de la disparition
Motivo dell'eliminazione
Alliswil AG 1899 mit Boniswil vereinigt
Altenburg AG 1901 mit Brugg vereinigt
Anglikon AG 1914 mit Wohlen (AG) vereinigt
Arni-Islisberg AG 1983 in Arni (AG) und Islisberg aufgeteilt
Attelwil AG 2019 mit Reitnau vereinigt
Balzenwil AG 1901 mit Riken (AG) zur Gemeinde Murgenthal vereinigt


Ich möchte jetzt in unregelmässigen Abständen für jeden Kanton über das Ergebnis meiner Nachforschungen berichten. Heute beginne ich mit dem Kanton Aargau.

Kanton: AG
Anzahl Gemeinden 2016: 213
Im Projekt noch fehlende Gemeinden: 1
Ehemalige Gemeinden: 49
Ehemalige Gemeinden bewandert: 31

Die von mir noch nicht bewanderten ehemaligen Gemeinden habe ich auf der Karte eingetragen (weiss hinterlegt):



Herauszufinden, ob eine ehemalige Gemeinde bewandert ist, kann in vielen Fällen ziemlich schwierig werden, besonders wenn eine Fusion schon weit zurück liegt. In solchen Fällen muss ich meine Track-Aufzeichnung mit uralten Karten abgleichen, wo die Gemeindegrenzen nur schwer erkennbar sind. In vielen Fällen ist die Situation nicht klar, dann gilt die Gemeinde als nicht bewandert.

Übrigens, die uralten Karten stapeln sich natürlich nicht auf meinem Bürotisch, sie sind online hier verfügbar. An dieser Stelle vielen Dank an René Moor, er hat mich darauf aufmerksam gemacht.