Samstag, 18. Februar 2017

Serfaus

Diese Woche waren wir in Serfaus skifahren, viermal übernachtet und an drei Tagen das Traumwetter auf den Brettern genossen.

Serfaus/Fiss/Ladis ist eines jener Skigebiete, wo man sich immer bewusst sein muss, dass die Rückkehr ins Dorf/Hotel einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Da einige Anlagen nur bis 16 Uhr in Betrieb sind muss man so ca. ab 15 Uhr die Rückkehr ins Auge fassen.

Die Anreise am Sonntag war problemlos, sehr wenig Verkehr, vor allem keine LKW. In 2 3/4 Stunden waren wir im Hotel.

Da jetzt im ganzen Alpenraum Hauptskisaison ist waren wir natürlich auf den Pisten nicht ganz allein, auch Montag, Dienstag und Mittwoch nicht. Bei den Hotspots musste man schon einen kleineren Gang einlegen, aber auf den etwas abgelegenen Pisten waren wir ab und zu fast allein unterwegs. Anstehen war kein Problem, mehr als 10 Minuten waren es nie. Und ein paar Minuten Pause zwischen zwei Abfahrten tut ja auch nicht schlecht.

Hier noch ein paar Bilder:







Freitag, 10. Februar 2017

Wanderung Brienz-Meiringen

Datum: 10. Februar 2017
Dauer: 3h35
Länge: 15.9 km
Wetter: Hochnebel, Wolken
Route: Brienz-Schwanden-Hofstetten-Ballenberg-Junzlen-Hausen-Meiringen
Neue Gemeinden: Schwanden bei Brienz BE
Charakteristik: einfache Wanderwege und Strassen




auch das Gemeindehaus ist im Chaletstil gebaut

In Schwanden sind alle Strassennamen-Tafeln mit dem Gemeindewappen geschmückt

ein Waadtländer Haus im Ballenberg

und ein Tessiner Haus


Mit Umsteigen in Winterthur, Zürich, Bern und Interlaken Ost gelange ich nach Brienz. Es ist recht kalt und Nebel und Wolken verdecken die Sonne.

Schon nach einem kurzen Anstieg über einen Kilometer komme ich in Schwanden an. Fast alle Häuser sind zweistöckig im Chaletstil gebaut, keine störenden Neubau-Quartiere.

Es geht noch etwas höher bis Oberschwanden und via Hofstetten und Ballenberg hinunter zur Aare. Dann alles flach neben Bahngleis und Aare nach Junzlen, wo es via Hausen nach Meiringen geht.

Ein Teil der Strecke sind wir im 2015 auf unserer Aare-Wanderung schon gelaufen. Da wir Schwanden aber nicht betreten hatten musste ich diese Gemeinde noch nachholen.

Via Brünig/Luzern geht es nach Hause.


Donnerstag, 9. Februar 2017

Kanton Solothurn

Der weitverzweigte Kanton Solothurn mit seinen 109 Gemeinden breitet sich zwischen den Kantonen Aargau, Baselland, Jura und Bern aus. Die zwei Exklaven im Nordwesten grenzen auch an Frankreich.



Eine Besonderheit bildet die Gemeinde Aeschi, deren Exklave Steinhof ganz vom Kanton Bern umgeben ist. Steinhof war früher eine eigene Gemeinde und fusionierte im 2012 mit Aeschi.

Die durchschnittliche Gemeindefläche liegt mit 7 km2 sehr tief, der schweizweite Durchschnitt ist 18 km2.

71 solothurnische Gemeinden habe ich schon bewandert:



Die 38 noch fehlenden Gemeinden:



Ich denke, dass ich den Kanton bis im Sommer abhaken kann.

Mittwoch, 8. Februar 2017

Wanderung Osogna-Bellinzona

Datum: 07. Februar 2017
Dauer: 4h50
Länge: 21.9 km
Wetter: leicht bewölkt
Route: Osogna-Lodrino-Moleno-Preonzo-Claro-Gnosca-Gorduno-Bellinzona
Neue Gemeinden: Osogna, Moleno, Preonzo, Gnosca, Gorduno TI
Charakteristik: einfache Wanderwege und Strassen, mehrheitlich ohne Wanderwege






Osogna


Moleno


was man mit einer ausgedienten Telefonkabine auch noch machen kann



Preonzo

Preonzo

Ueberquerung des Ticino bei Gnosca

Gnosca

Gorduno


Das Postauto bringt mich nach Osogna in der Leventina nördlich von Bellinzona. Es ist fast wolkenlos, aber der Ort liegt noch am Schatten und die Temperatur deshalb recht tief.

Der Wanderweg führt in südlicher Richtung auf der Hauptstrasse bis zur nächsten Brücke über den Ticino, welchen ich das erste mal überquere. Auf dem Militärflugplatz Lodrino, welchem ich eine Weile folge, herrscht reger Flugbetrieb mit Propellerflugzeugen und Helikoptern. Auf dieser (westlichen) Seite des Ticino hat es keine Wanderwege, aber die Wald- und Feldwege sind problemlos zu begehen.

Unter der Autobahn hindurch führt der Weg nach Moleno und weiter nach Preonzo, wieder unterquere ich die Autobahn und gelange zu einer weiteren Brücke über den Ticino. Auf der endlos langen Brücke gelange ich nach Claro, danach neben der Brücke zurück zum Ostufer des Ticino.

Dem Weg der Schweiz Nr. 7, welchen wir im Jahr 2013 schon abgewandert sind, folge ich ca. drei Kilometer bis zu einer Fussgängerbrücke nach Gnosca. Wieder wechsle ich auf die Westseite und auf Nebenstrassen gelange ich nach Gorduno.

Bei einer Autbahnraststätte quere ich den Ticino zum letzten Mal und auf wenig befahrenen Quartierstrassen nehme ich den Rest der Wanderung bis zum Bahnhof Bellinzona.

Eine relativ lange Wanderung immer in der Nähe von Ticino und Autobahn und meistens ohne Wanderwege, aber durchaus machbar.

Dienstag, 7. Februar 2017

Wanderung Sant'Antonio-Contone

Datum: 06. Februar 2017
Dauer: 3h45
Länge: 15.3 km
Wetter: stark bewölkt, teilweise sonnig
Route: Sant'Antonio-Paudo-Pianezzo-Giubiasco-Camorino-Sant'Antonino-Cadenazzo-Contone
Neue Gemeinden: Sant'Antonio, Pianezzo, Sant'Antonino, Cadenazzo TI
Charakteristik: einfache bis mittelschwierige Wanderwege und Strassen, in höheren Lagen wegen Schnee etwas rutschig


In der ganzen Schweiz wurde Regen vorausgesagt, ausser im Tessin, Nordföhn sei Dank. Ich habe zwei Tage keine Termine und bei Bellinzona gibt es noch diverse fehlende Gemeinden. Also wieso nicht ein Einnächter in Bellinzona mit zwei Wanderungen?



Sant'Antonio im Valle Morobbia


Blick über die Magadino-Ebene zum Lago Maggiore

Pianezzo

Sant'Antonino liegt am südlichen Rand der Magadino-Ebene

Sant'Antonino

Sant'Antonino


Cadenazzo



Am Montagmorgen muss ich erst auf den 8-Uhr-Zug ab Seuzach, denn der Zug und Bus von Bellinzona nach Sant'Antonio fährt erst um halb zwölf. Um 12:15 marschiere ich in Sant'Antonio auf etwa 820 m los.

Durch den Wald geht es auf einem ziemlich schmalen Weg via Paudo nach Pianezzo. Einige Male wird die Strasse überquert. Ab und zu muss man etwas grössere Vorsicht walten lassen, denn teilweise ist der Weg schneebedeckt und glitschig. Weiter geht es bis nach Giubiasco.

Ab Giubiasco bis zum Ende der Wanderung in Contone verläuft der Weg jetzt fast immer auf Strassen und ohne Wanderwege. In Sant'Antonino wollte ich die Hauptstrasse überqueren, dies wurde mir aber infolge Fehlen eines Fussgängerstreifens, pausenlosem Verkehr und einer Schranke in der Mitte der Fahrbahn verunmöglicht. Deshalb muss ich bis Cadenazzo der Hauptstrasse folgen, zum Glück hat es aber immer ein Trottoir.

Ab Cadenazzo bis Contone wird es dann wieder angenehmer, ich folge Nebenstrassen mit nur vereinzelten Autos.

In Contone nehme ich den Bus bis zum Bahnhof Cadenazzo und von dort den Zug nach Bellinzona.

Der Post für die zweite Wanderung folgt dann morgen.

Sonntag, 5. Februar 2017

Wanderung Grünenmatt-Sumiswald

Datum: 04. Februar 2017
Dauer: 4h40
Länge: 18.2 km
Wetter: von allem etwas: Hochnebel, Schnee, Regen, Sonne, Nebel
Route: Grünenmatt-Trachselwald-Heimisbach-Thal-Zuguet-Senggenberg-Harendegg-Sumiswald
Neue Gemeinden: Trachselwald, Sumiswald BE
Charakteristik: einfache Wanderwege, teilweise schneebedeckt




Trachselwald

Trachselwald

Schloss Trachselwald 


der Mundartdichter Simon Gfeller wuchs auf dem Hof Zuguet auf




Trotz schlechter Wetterprognose habe ich mich für die gestrige Wanderung des Club Wanderwerk im Emmental entschieden. Immerhin hat es auf der Route zwei für mich neue Gemeinden.

Der Initiator dieses Wanderclubs ist ein passionierter Wanderer und er hat diverse Wanderprojekte am laufen, unter anderem wie ich alle Gemeinden der Schweiz wandernd zu besuchen. Er hat auch schon diverse Bücher über seine Wanderungen geschrieben.

Sechs Personen treffen sich am Bahnhof Grünenmatt bei Trachselwald. Los geht's durch Trachselwald und hinauf zum Schloss, welches im 13. Jahrhundert erbaut wurde. Dann hinunter nach Heimisbach und Thal, wo die ersten Schneeflocken vom Himmel fallen.

In Thal beginnt der Aufstieg über ca. 300 hm zum höchsten Punkt der Wanderung, dem Hof Zuguet auf 1038 m. Der Schnee wird während dem Aufstieg immer nässer bevor er dann in waagrechten Regen übergeht. So wie angekündigt eben.

Vor dem Hof Zuguet bessert sich das Wetter und beim Hof können wir sogar Sonnenstrahlen tanken. Auf einem schönen Höhenweg gelangen wir via Senggenberg und Harendegg nach Sumiswald, wo wir mit trockenen Kleidern aber völlig verdreckten Schuhen ankommen. Leider mussten wir ein kurzes Stück über eine Baustelle mit knöcheltiefem Morast gehen.



Freitag, 3. Februar 2017

Kanton Bern

Der grosse Kanton Bern ist mit 352 Gemeinden der Gemeindereichste der Schweiz. Mit durchschnittlich 17 km2 Gemeinde-Fläche liegt der Kanton nahe am schweizweiten Mittel von 18 km2. Dabei gibt es aber grosse Unterschiede zwischen den Gemeinden im Mittelland, den Voralpen und Alpen.

234 Berner Gemeinden haben meine Fussabdrücke schon zu spüren bekommen:




118 Gemeinden mussten bisher auf meinen Besuch verzichten:


Während es im Oberland nur noch wenige fehlende Gemeinden hat, konzentrieren sich diese auf den Berner Jura und das Mittelland bis zur Region Thun. Auf der Karte nicht sichtbar sind die Gemeinden Kandergrund und Kandersteg, welche mir ebenfalls noch fehlen.

Die meisten geplanten Wanderungen im Kanton Bern können als Tagesausflug von Seuzach abgewickelt werden, besonders wenn die Tage wieder länger sind.