Dienstag, 21. März 2017

Wanderung Kemptthal-Maur

Datum: 21. März 2017
Dauer: 5h25
Länge: 24.8 km
Wetter: stark bewölkt, zeitweise etwas sonnig
Route: Kemptthal-Effretikon-Schwerzenbach-Greifensee-Riedikon-Maur
Neue Gemeinden: keine
Charakteristik: einfache Wanderwege


Heute eine Verbindungswanderung fast vor der Haustüre, mindestens der Start.



der Graureiher liess sich von uns nicht beeindrucken

am Greifensee...

...in Greifensee


am Ziel

Das Dampfschiff(chen) Greif hat eine lange Geschichte, schon 1895 war Jungfernfahrt


Nach der kurzen öV-Anfahrt geht es vom Bahnhof Kemptthal meistens der vielbefahrenen Eisenbahnlinie entlang nach Effretikon. Nach dessen Durchquerung entlang von und durch Wälder, bis wir die Autobahn überqueren und den Flugplatz Dübendorf erreichen.

Am östlichen Pistenende vorbei und über eine Hauptstrasse, und schon sind wir mitten in Schwerzenbach mit den vielen neuen Wohnblöcken. Der Bahnhof wird unterquert und durch Wohnquartiere gelangen wir zum Greifensee.

Noch liegt ein langer Weg vor uns, denn wir müssen den See zu fast 3/4 umrunden, bis wir in Maur ankommen. Aber der Weg ist ja flach und die Aussicht schön, obwohl sich die Berge heute verstecken. Nur ein kurzes Stück des Weges verläuft in Riedikon neben einer Hauptstrasse.

Praktischerweise fährt ein Bus von Maur nach Stettbach, wo wir auf die S12 nach Seuzach umsteigen können.





Sonntag, 19. März 2017

Starkbierfest München

Nach der Umrundung des Neuenburgersees darf's auch wieder mal etwas Unsportliches sein. Mein Besuch des Starkbierfestes in München ist schon fast Tradition, also weshalb nicht an die schöne Stadt an der Isar?

Mit dem Zug nach Konstanz, von dort bringt mich der Flixbus in die bayrische Metropole. Direkt gegenüber des Busbahnhofs liegt der Bierkeller- und Garten der Augustinerbräu, wo ich zur Einstimmung ein erstes Bier nehme und eine Kleinigkeit esse. Die Temperatur ist zwar nicht berauschend, aber trotzdem sitzen schon einige hundert Leute im Garten, drinnen kein Mensch.

Danach Gepäck im Hotel deponieren und auf zur Paulaner Bräu auf dem Nockherberg, wo jährlich das Starkbierfest stattfindet. Dieses findet immer während der Fastenzeit statt und dauert etwa drei Wochen. Früher wurde in der Fastenzeit stärkeres Bier gebraut, um den Kalorienpegel nicht allzu weit absinken zu lassen, daraus entstand das Fest. Das Bier hat einen Alkoholgehalt von ca. 7.5%.

Das Fest findet in einer grossen Halle sowie bei schönem Wetter auch im Biergarten statt und ist immer gut besucht, besonders freitags und samstags, wenn bis auf wenige Ausnahmen alle Tische reserviert sind. Die meisten Leute stürzen sich wie am Oktoberfest in die Lederhose resp. ins Dirndl.




Ab ca. 17 Uhr wird dann die sonst schon ausgelassene Stimmung von der Musikkappelle noch weiter gesteigert.

Das Starkbier wird übrigens von allen Brauereien gebraut. Diese haben dann spezielle Namen, welche meistens auf "...ator" enden. Bei Paulaner heisst es "Salvator", bei anderen Brauereien "Triumphator" oder "Terminator".

Nach einigen Bieren und etwas Essbarem verlasse ich das Fest mit der Absicht, dem Hofbräuhaus noch einen Besuch abzustatten. Wie jeden Abend wimmelt es dort von Bayern, aber fast mehr noch von Touristen aus der ganzen Welt. Trotzdem finde ich noch ein Plätzchen, um das bunte Treiben etwas zu beobachten.

die Musik spielt traditionelle bayrische Musik


Nach dem letzten Bier des Abends geht's ins Hotel und am Morgen danach gleich nochmals ins Hofbräuhaus, welches um 9 öffnet.

so leer ist das Hofbräuhaus nur kurz nach der Öffnung


mein Zmorge


Der Zmorge im Hofbräuhaus ist für mich Tradition nach dem Besuch des Starkbierfestes oder des Oktoberfestes.



Um 11:15 fährt der Flixbus in München ab via Friedrichshafen und auf der Fähre Meersburg-Konstanz.




Donnerstag, 16. März 2017

Neuenburger See

Nach der Rückkehr ein kurzer Rückblick auf unsere Umrundung des Neuenburgersees.




Unser Entscheid, die schon lange geplante Umrundung des Neuenburgersees anzupacken, fiel spontan aufgrund der günstigen Wetterprognose, welche sich als korrekt herausstellte. An den vier Wandertagen gab es nur Sonnenschein, allerdings war die Fernsicht aufgrund des Dunstes ziemlich eingeschränkt. Dafür war die Temperatur ideal, wir kamen nie ins Schwitzen, was bei den doch ziemlich langen Etappen ein entscheidender Vorteil war.

Total haben wir 108.8 km zurückgelegt und dabei 22 Gemeinden erobert, 11 im Kanton Waadt, 5 im Kanton Neuchâtel und 6 im Kanton Fribourg.

Auf der Westseite des Sees ist man meistens direkt am Wasser und hat Sicht in die Berge (was bei uns wie erwähnt eingeschränkt war). Man ist aber auch immer in der Nähe der Eisenbahn und Autobahn, denn die Hauptverkehrsachse verläuft auf dieser Seite des Sees.

Auf der Ostseite verlaufen die Wege vielfach etwas vom See entfernt. Da es auf dieser Seite auch einen relativ breiten Schilfgürtel hat sieht man den See relativ selten. Ausser zwischen Yverdon-les-Bains und Estavayer-le-Lac hat man auf dieser Seite nur selten Verkehrslärm.

Insgesamt eine sehr lohnenswerte Wanderung in einer attraktiven Gegend mit viel Natur und sehr wenig Höhenunterschieden. Auch öV-technisch gab es keine unlösbaren Probleme.

Wanderung Yverdon-les-Bains - Chevroux

Datum: 15. März 2017
Dauer: 6h20
Länge: 30.3 km
Wetter: sonnig
Route: Yverdon-les-Bains-Yvonand-Cheyres-Estavayer-le-Lac-Forel-Chevroux
Neue Gemeinden: Cheseaux-Noréaz, Yvonand VD, Cheyres, Châbles, Estavayer-le-Lac, Vernay FR
Charakteristik: einfache Wanderwege und Strassen




Blick Richtung Grandson





Estavayer-le-Lac


das imposante Château d'Estavayer



unsere See-Umrundung endet am Hafen von Chevroux


Die ersten drei Etappen führten uns im Uhrzeigersinn um den Neuenburgersee. Da die öV-Verbindung nach Chevroux morgens ziemlich ausgedünnt ist entscheiden wir uns, die letzte Etappe im Gegenuhrzeigersinn, also von Yverdon-les-Bains aus zu machen.

Vom Bahnhof zuerst zum See, vorbei am Schwimmbad und dem Bahngleis entlang bis zum Naturpark Champ-Pittet. Den Park durchqueren wir und folgen anschliessend längere Zeit der Bahnlinie bis Yvonand. Den See sieht man auf dieser Strecke nur selten, das breite Schilfband verdeckt die Sicht.

Nach Yvonand weiter neben der Bahnlinie bis zur Grenze Waadt/Fribourg. Dort biegen wir links zum See ab und vorbei an Ferienhäuschen gelangen wir zu einem sehr schönen Wegstück direkt am See.

Beim Hafen von Cheyres wieder zurück zum Bahngleis, diesem folgen wir zuerst rechts, dann links bis Estavayer-le-Lac. Dieses Städtchen verdiente eigentlich einen ausführlichen Rundgang, aber leider fehlt uns die Zeit dafür, denn es stehen noch zwei Wegstunden vor uns und wir möchten nicht allzu spät in Chevroux ankommen.

Vorbei am eindrücklichen Château geht es längere Zeit durch lichte Wälder, die Bahn begleitet uns jetzt nicht mehr. Plötzlich stehen wir vor einer Schranke, welche uns den Weg versperrt. Der Durchgang ist wegen Uebungen der Luftwaffe verboten. So müssen wir einen kleinen Umweg hinauf über Forel machen. Nach Forel geht es wieder links hinunter zum See und nach einer halben Stunde erreichen wir Chevroux.

Die vierte, letzte und längste Etappe schliesst unsere Umrundung des grössten ganz in der Schweiz gelegenen Sees ab.





Mittwoch, 15. März 2017

Wanderung St-Blaise - Chevroux

Datum: 14. März 2017
Dauer: 6h30
Länge: 29.5 km
Wetter: sonnig
Route: St-Blaise-Zihlbrücke-La Sauge-Cudrefin-Chabrey-Portalban-Ostende-Chevroux
Neue Gemeinden: Delley-Portalban, Gletterens FR, Chevroux VD
Charakteristik: einfache Wanderwege und Strassen




hinten Neuchâtel



der Zihlkanal verbindet Neuenburger- und Bielersee...


...und der Broyekanal Neuenburgersee und Murtensee


im Hintergrund Neuchâtel



Cudrefin



Chevroux



Ab St-Blaise folgen wir dem schön angelegten Wanderweg, zuerst direkt am See, danach durch Wohnquartiere, bis wir bei der Eisenbahnbrücke über den Zihlkanal ankommen. Auch der Wanderweg führt über diese Brücke in den Kanton Bern. Plötzlich sagen die Leute wieder "grüessech" statt "bonjour".

Schnurgerade folgen wir dem Weg durch den Seewald bis zu einer Abzweigung des Wanderweges. Dort verlassen wir den Wanderweg, weil dieser einen grossen Umweg machen würde. Wir gehen weiter geradeaus bis wir vor einem hohen Hag mit verschlossener Tür stehen. Der Hag umschliesst die Strafanstalt Witzwil. Zum Glück gibt es einen schmalen Weg, welcher um das Areal herumführt.

Schon bald erreichen wir den Broyekanal bei La Sauge. Diesen überqueren wir auf einer Autobrücke. Auf der anderen Seite heisst es wieder "bonjour", denn wir sind im Kanton Waadt angekommen.

Auch hier wieder schnurgerade durch einen Wald bis Cudrefin. In Cudrefin steigt der Weg leicht an und auf einer Art Hochebene gelangen wir via Champmartin nach Chabrey.

Nach Chabrey erreichen wir das im Kanton Fribourg liegende Portalban. Das Dorf durchqueren wir und folgen dem schönen, etwas erhöht angelegten Weg nach Pré de Riva in Gletterens, danach wieder auf Seehöhe bis Chevroux, wieder Kanton Waadt.

Nach der langen Wanderung durch vier Kantone bringt uns das Postauto nach Payerne, wo wir den Zug nach Yverdon-les-Bains nehmen.

Dienstag, 14. März 2017

Wanderung Bevaix - St-Blaise

Datum: 13. März 2017
Dauer: 4h40
Länge: 21.6 km
Wetter: sonnig
Route: Bevaix-Petit Cortaillod-Auvernier-Neuchâtel-Hauterive-St-Blaise
Neue Gemeinden: Cortaillod, Milvignes (Auvernier), Neuchâtel, Hauterive, St-Blaise NE
Charakteristik: einfache Wanderwege und Strassen




Neuchâtel rückt näher



Neuchâtel




Auch heute mussten wir den Umweg von Yverdon-les-Bains via Neuchâtel unter die Räder nehmen, um nach Bevaix zu gelangen. Aber es ist und bleibt die schnellste Verbindung.

Vom Bahnhof Bevaix zuerst zurück zum See und dann vorbei an schönen Rebbergen, welche man aus dem Zug nie sieht nach Petit Cortaillod. Dann ein Stück weg vom See über die Areuse, wieder zum See und auf schönem Strandweg bis Auvernier, welches offiziell neu Milvignes heisst.

Auvernier oder eben Milvignes gehört zur Agglomeration Neuchâtel, welche uns bis zum heutigen Ziel in St-Blaise beschäftigte. Neuchâtel war übrigens der letzte Kantonshauptort, welchen ich noch nicht bewanderte.

Obwohl die Sonne den ganzen Tag schien war die Sicht in die Berge ziemlich eingeschränkt. Im Dunst konnte man zwar die Berner Höger ausmachen, aber für ein Foto war es einfach zu dunstig.

Montag, 13. März 2017

Wanderung Yverdon-les-Bains - Bevaix

Datum: 12. März 2017
Dauer: 5h50
Länge: 27.4 km
Wetter: sonnig
Route: Yverdon-les-Bains-Grandson-Concise-St-Aubin-Bevaix
Neue Gemeinden: Grandson, Bonvillars, Onnens, Corcelles-près-Concise, Concise VD, St-Aubin-Sauges, Gorgier, Bevaix NE
Charakteristik: einfache Wanderwege und Strassen





Château de Grandson


Concise

Concise

Château de Vaumarcus

St-Aubin

das herrschaftliche Gemeindehaus von St-Aubin

St-Aubin



Die guten Wettervorhersagen bewogen uns zu einem Ausflug an den Neuenburgersee, dessen Umrundung ja schon länger geplant ist.

Der lange Weg von Yverdon-les-Bains nach Bevaix war sehr abwechslungsreich, man ist meistens direkt oder nahe am See. Man ist zwar meistens relativ nahe an der Autobahn und der Bahnlinie, aber dies stört den Wanderer nur mässig.

Unsere Rückfahrt nach Yverdon-les-Bains führte uns zuerst in die falsche Richtung, nach Neuchâtel, wo wir den ICN nach Yverdon-les-Bains nahmen.