Freitag, 10. März 2017

Wanderung S12 Teil 1

Datum: 10. März 2017
Dauer: 2h30
Länge: 11.1 km
Wetter: sonnig
Route: Seuzach-Reutlingen-Zinzikon-Oberwinterthur-Winterthur
Neue Gemeinden: keine
Charakteristik: einfache Wanderwege und Strassen


Heute keine Gemeindewanderung, dafür etwas, was bei mir schon länger pendent ist: das Kleinprojekt "Wanderung S12". Dabei geht es darum, alle 19 von der S12 zwischen Seuzach und Brugg angefahrenen Bahnhöfe anzuwandern. Die S12 ist für mich die meistbenutzte Bahnstrecke, insbesondere zwischen Seuzach und Zürich HB. Irgendwann hatte ich die Idee, die Strecke mal zu Fuss zurückzulegen.

Deshalb startet meine heutige kurze Wanderung praktischerweise von zuhause aus und endet am Bahnhof Winterthur, von wo die Rückfahrt gerade mal 10 Minuten dauert.









Mein Weg führt quer durch die Agglomeration Winterthur, aber meistens auf verkehrsarmen Quartierstrassen. Dabei erlebe ich die Gegend einmal aus einer anderen Perspektive.






Mittwoch, 8. März 2017

Wanderung Huttwil-Madiswil

Datum: 08. März 2017
Dauer: 2h55
Länge: 14.3 km
Wetter: bedeckt
Route: Huttwil-Rohrbach-Oberauswil-Wyssbach-Hochwacht Reisiswil-Egg-Madiswil
Neue Gemeinden: Rohrbach, Auswil, Reisiswil, Madiswil BE
Charakteristik: einfache Wanderwege und Strassen



Rohrbach


die Hochwacht auf Gemeindegebiet von Reisiswil...

...wo die Sicht in die Alpen etwas eingeschränkt war

Madiswil


schon sechsmal war Huttwil Ausgangspunkt oder Ziel einer Wanderung



Angesichts des Wetterberichtes habe ich für heute eine relativ kurze Wanderung ausgesucht, welche aber immerhin vier neue Gemeinden versprach.

Relativ kurz mit wenig mehr als zwei Stunden war auch die Anfahrt mit öV via Zürich und Langenthal nach Huttwil. Die letzten paar Jahre war der Bahnhof Huttwil eine Baustelle, jetzt erstrahlt er in neuem Glanz.

Zuerst auf der Hauptstrasse, danach in der Nähe eines Baches und am Waldrand wandere ich nach Rohrbach. Ich durchquere das Dorf und erreiche bald das nahegelegene Auswil bevor es durch einige verstreute Weiler zur Hochwacht Reisiswil geht, dem höchsten Punkt der heutigen Wanderung. Vom Turm hätte man eine sehr schöne Rundsicht, da die Fernsicht heute aber ziemlich eingeschränkt war ersparte ich mir die Besteigung.

Der Abstieg nach Madiswil via Egg war dann ziemlich schnell überwunden und minutengenau erwischte ich den Zug nach Langenthal.

Im Kanton Bern fehlen jetzt noch 97 Gemeinden.

Montag, 6. März 2017

Wanderung Sonceboz-Sombeval - Biel

Datum: 05. März 2017
Dauer: 5h05
Länge: 20.9 km
Wetter: anfangs sonnig, später zunehmende Bewölkung und Sturm in Biel
Route: Sonceboz-Sombeval-Péry-Frinvillier-Orvin-Evilard-Biel
Neue Gemeinden: Péry-La Heutte, Orvin BE
Charakteristik: einfache Wanderwege, manchmal schmal und steinig



Saurierspuren bei La Heutte


Orvin

Orvin

Orvin am Fuss der Chasseral-Kette

Sicht von Evilard nach Biel und in die Berge

Fasnacht in Biel



Gestern waren wir im Berner Jura unterwegs, wo zwei Gemeinden auf unseren Besuch warteten. Start ist in Sonceboz-Sombeval, welches via Biel relativ schnell mit öV erreicht werden kann.

Vom Bahnhof zuerst entlang dem Flüsschen Suze und der Autobahn, dann unter der Autobahn durch und über die Métairie de Nidau in den Wald. Wir folgen dem Waldweg alles geradeaus bis wir bei den Saurierspuren ankommen, welche vor etwa 140 Millionen Jahren entstanden.

Da wir uns den Umweg über La Heutte ersparen wollten folgten wir dem direkten Weg nach Péry. Das funktionierte bestens bis wir vor einem Steinbruch mit Durchgangsverbot standen. Zum Glück hatte es aber eine Brücke über die Suze, welche wir überqueren mussten. Auf der anderen Seite des Flusses standen wir aber vor vielen Gleisen, welche uns vom Bahnhof trennten. Nachdem sich zwei Personenzüge kreuzten wagten wir verbotenerweise die Überquerung der Gleise.

Weiter geht es auf einem Wanderweg quer über das Areal der Zementfabrik, was aber am Sonntag gefahrlos möglich war. Hier ist man in der Schlucht der Suze, durch welche sich Zug, Autobahn, Hauptstrasse, Fluss und Gemeindewanderer zwängen.

In Frinvillier zweigen wir rechts ab Richtung Orvin, einem grossen, alten Bauerndorf mit schönem Dorfkern. Südlich von Orvin müssen wir nochmals einen kurzen Anstieg überwinden, bevor wir Evilard erreichen.

Vom hoch über Biel gelegenen Evilard hat man eine Aussicht der Extraklasse auf die Agglomeration Biel und die Alpen. Dort hören wir auch schon den Fasnachtsumzug in Biel.

Kaum in Biel angelangt, kommen stürmische Winde auf und bald regnet es auch. Schade für den Fasnachtsumzug. Durch Konfetti- und Regenwirbel erreichen wir noch einigermassen trocken den Bahnhof.

Samstag, 4. März 2017

Wanderung Meilen-Rapperswil

Datum: 03. März 2017
Dauer: 5h15
Länge: 22.4 km
Wetter: sonnig, gegen Schluss bedeckt
Route: Meilen-Uetikon am See-Grundhalden-Feldbach-Kempraten-Rapperswil
Neue Gemeinden: keine
Charakteristik: einfache Wanderwege



Blick über Meilen zur Rigi

Glärnisch & Co.

unser Ziel kommt in Sichtweite



Gestern waren wir wieder mal in der Nähe unterwegs, nur eine knappe Zugstunde von Seuzach.

Vom Bahnhof Meilen geht's gleich hinauf und schon nach einer Viertelstunde erreichen wir eine Hochebene mit viel Aussicht über See und Berge. Dank Föhn war die Sicht fast perfekt.

Wir folgen immer dem Zürichsee-Rundweg Nr. 84, dieser ist sehr gut markiert und verläuft fast immer auf verkehrsfreien oder verkehrsarmen Wegen und Strassen. Nur wenige Male muss eine Hauptstrasse überquert werden. Da man meistens oberhalb der Dörfer wandert hat man fast immer Sicht auf See und Berge.

Eine sehr lohnenswerte, recht lange Wanderung, die aber fast beliebig abgekürzt werden kann.



Donnerstag, 2. März 2017

Bierwanderung Blauen

Datum: 02. März 2017
Dauer: 3h00
Länge: 13.7 km
Wetter: sonnig, wenig Wolken
Route: Bättwil-Egg-Therwil-Ettingen-Witterswil-Bättwil-Leymen
Neue Gemeinden: Witterswil SO
Charakteristik: einfache Wanderwege



Witterswil

Witterswil, der weisse Zacken am Horizont ist der Roche Tower in Basel

Witterswil

das 10er Drämmli bringt mich zurück nach Basel

Das Landskroner-Bier aus dem Leimental


Die Bierwanderung Blauen (siehe www.bierwandern.ch) führt von Aesch über den Blaueberg und hinunter nach Bättwil. Auf dieser Route sind wir früher schon gewandert, jedoch gab es diese Bierwanderung damals noch nicht. Deshalb wollte ich den genussvollen Teil der Bierwanderung - das Bier - heute nachholen. Und da mir im Leimental noch eine Gemeinde fehlte, konnte ich das gut kombinieren.

Vom Bahnhof Basel nehme ich das 10er Tram bis Bättwil, von wo es zuerst nördlich, danach östlich via Egg auf einem schönen Weg nach Therwil geht. Von Therwil folge ich einem Bach bis Ettingen, wo eine andere Bierwanderung nach Basel beginnt, diese machte ich vor einigen Jahren.

Von Ettingen dem Waldrand entlang und hinunter nach Witterswil, wo ich das Bier im Dorfladen kaufe. Weiter zum Ausgangspunkt Bättwil. Hier ist die Wanderung noch nicht ganz zu Ende, denn ich möchte noch ins französische Leymen, wo ich auch schon eine Wanderung angefangen oder beendet hatte.

In Leymen kommt schon bald das 10er Tram zum Bahnhof Basel. Diese Line führt ein kurzes Stück über französisches Gebiet.


Dienstag, 28. Februar 2017

Kanton Genf

16 der 45 Gemeinden im Kanton Genf habe ich bewandert:




Da war einerseits die Alpenpanorama-Route von Rorschach nach Genf, welche wir im 2011 in 26 Etappen absolvierten. Andererseits war noch die Wanderung vom westlichsten Punkt der Schweiz zum Bahnhof Genf sowie eine Bierwanderung entlang der Rhône.


Dies sind die 29 fehlenden Gemeinden:




Da die Gemeinden im Kanton Genf durchschnittlich nur 6 km2 gross sind halten sich die Distanzen zwischen den Gemeinden in engen Grenzen. Auf den bereits geplanten Routen werde ich deshalb ziemlich viele Gemeinden besuchen.

Die Genfer Gemeinde Céligny bildet übrigens eine Exklave innerhalb des Kantons Waadt. Diese haben wir auf der Alpenpanorama-Route besucht.







Montag, 27. Februar 2017

Wanderung Reiat

Datum: 26. Februar 2017
Dauer: 5h35
Länge: 23.9 km
Wetter: milchig sonnig
Route: Thayngen-Kesslerloch-Bibern-Hofen-Egghof-Altdorf-Vordere Reiet-Cherzestübli-Thayngen
Neue Gemeinden: keine
Charakteristik: einfache Wanderwege, teilweise schmale Pfade



das Kesslerloch bei Thayngen wurde in prähistorischer Zeit von Jägern aufgesucht

rechts Hofen, links hinten Opfertshofen

Hofen

wir sind an hunderten solcher Grenzsteine vorbeigekommen

Opfertshofen, im Hintergrund die ehem. Vulkane Hohenhewen und Hohenstoffeln


Gestern gings wiedermal in den Kanton Schaffhausen, genauer den Reiat nördlich von Thayngen, wo wir uns den Reiatweg vorgenommen haben.

Da die geplante Route in Thayngen beginnt und auch endet sind wir ausnahmsweise mit dem Auto hingefahren, so konnten wir die Fahrzeit um die Hälfte reduzieren.

Zuerst statten wir dem Kesslerloch einen Besuch ab und stellen uns vor, wie es dort vor 15'000 Jahren wohl ausgesehen hat, als die Jäger in der Höhle hausten und viele Tierknochen hinterliessen.

Weiter nach Hüttenleben und entlang der Biber via Bibern nach Hofen. Wir sind immer sehr nahe an der Grenze und manchmal auch kurz ennet der Grenze. Oberhalb von Altdorf folgen wir der Grenze bis zum nördlichsten Punkt des Reiat, bevor wir nach Altdorf absteigen.

Ab Altdorf steigt der Weg nochmals 150 hm an bis zur Hochebene Vordere Reiet. Durch schöne, aber natürlich noch kahle Wälder führt der Weg hoch über dem Bibertal zurück nach Hüttenleben, von wo wir zuerst entlang der Biber, danach auf Strassen in Thayngen ankommen.

Eine recht lange, aber schöne und ruhige Wanderung mit einigen Auf- und Abstiegen.